Mittwoch, 30. November 2016

Julia Larsen - Community Manager KOMPAS APP


Bei einem Networking-Event im Frühling in England lernte Julia Larsen den CEO des KOMPAS-Teams Tom Charman kennen. Er erzählte Ihr von seinem Tech-Start-up, Sie erzählte von Ihrem und beiden wurde ganz schnell klar, dass sie ohne Problem zusammenarbeiten könnten. Schon damals war KOMPAS ein Name an sich und das Team hatte schon diverse Pitching-Wettbewerbe gewonnen, also die Idee für die App in der Business-Welt validiert bekommen. Hidden Planet (hierzu gehört z.B. auch der bekannte Instagram Account HiddenMunich, der inzwischen mehr als 20.000 Follower hat) ist das soziale Medien Portal dahinter. Die Idee ist, Leuten auf Instagram, Facebook, und Twitter direkt zu zeigen was für besondere Orte sie in der KOMPAS App finden können. Inzwischen wird in viele Städte der Welt expandiert!

Your pocket guide to the world's urban jungles

Liebe Julia, was hast Du vorher gemacht? 

Ich habe vier Jahre lang in England meinen Bachelor Honours in Psychologie gemacht, um danach direkt am Reichskrankenhaus Kopenhagen als klinische Forschungsassistentin zu arbeiten. Ich habe mich aber während meines Studiums bei dem ‚Innovation Center’ meiner Uni engagiert. Das ist ein Hotspot für Unternehmer, die gleichzeitig aber auch Studenten sind und deswegen Beratung und ökonomische Unterstützung brauchen, um ihre Ideen zu realisieren. Dort habe ich alles über die Welt der Start-ups gelernt - ob Online Marketing oder Risikokapital - und hatte meine ganz eigene App-Idee bereits ganz schön weit entwickelt. Dann kamen allerdings meine Abschluss-Prüfungen und es fehlten mir noch Partner um das Projekt weiter umzusetzen. Deshalb hat es mir sehr gut gepasst, dass ich im Oktober 2016 dann beim KOMPAS-Team einsteigen durfte!

Wie viele Leute arbeiten inzwischen bei KOMPAS und wer hatte die Idee zur App und HiddenMunich?

 Im Moment sind wir 10 Leute. Ich bin allerdings die Einzige in München und deswegen auch die Administratorin des HiddenMunich Instagram Accounts. Der Account ist gleichzeitig mit der App-Idee entstanden: Tom Charman und unsere jetzige COO Olivia Higgs wollten, als sie 2014-15 in München zum Erasmus-Austausch waren, testen, ob es für eine Reise/Discovery App ein Bedürfnis gäbe. Mit HiddenMunich wollten sie v.a. anderen Austauschstudenten zeigen, was es in München alles Interessantes zu erforschen gibt. Damals war ich lustigerweise ebenfalls mit Erasmus in München, wir kannten uns aber leider nicht. Ich kann deswegen sehr gut nachvollziehen, dass man als Austauschstudent meist nur Orte besichtigt, die einem andere internationale Leute empfehlen und vorstellen, und man kommt irgendwie nicht so richtig ins Lokal-Milieu rein. Tom und Olivia haben demnach zusammen mit einem Programmierer (Doug) und einem Designer (Kurt) angefangen die App zu entwickeln und damit das Core-Team gegründet. Sie und Ich arbeiten im Moment ausschließlich für KOMPAS und haben zusätzlich Teilzeit-Berater und Content-Produzenten. 
Seit November gibt es die KOMPAS APP nun im App Store. Was ist das Besondere und wo liegt z.B. der Unterschied zu Trip Advisor oder Lonely Planet? 

Anders als bei bisherigen Anwendungen listet KOMPAS nicht blindlings alle Vorschläge anderer Nutzer auf, sondern liefert dank eines cleveren Algorithmus, der auf persönlichen Interessen und vorab besuchten Locations basiert, personalisierte Vorschläge. Die KOMPAS App funktioniert als eine Art persönlicher Reiseassistent, der im Laufe der Zeit mit jedem neuen Besuch permanent dazulernt, z.B. was wir mögen und wo wir uns wohlfühlen. Dazu kommen noch unsere kalibrierten Bewertungen die von Leuten stammen die ähnliche Interessen haben wie man selbst. Stichwort künstliche Intelligenz!

KOMPAS-Team beim University Start-Up World Cup 2016 in Copenhagen: v.l. Olivia Higgs, Tom Charman, Julia, Organisator  Human Shojaee, Kurt & Doug.


Wie bleibt ihr immer up to date was neue Locations/Restaurants oder Bars angeht? Seid ihr selbst viel unterwegs und testet? 

All unseren Content haben wir in der Tat selbst geschaffen und laufen wirklich jeden Tag mit einer Kamera herum. Deswegen hat es auch fast zwei Jahre gedauert bis wir für die IOS Lancierung bereit waren! Die Idee ist ja eben, dass es bei uns keine Werbungen geben darf und dass die Bewerbungen möglichst objektiv sein müssen. Oft stellt sich bei Online-Bewertungen heraus, dass von 50 Meinungen eigentlich nur 5 brauchbar sind weil der Rest von Leuten geschrieben wurde, mit denen man nichts gemeinsam hat, oder weil sie eindeutig bezahlt sind (bei TripAdvisor sind es ungefähr 20%). Das erste Rating geben wir und danach wird jeder einzelne Ort ganz individuell an jede Person durch die Algorithmen präsentiert. 


Für welche Städte gibt es die App bereits und welche sind als nächstes geplant?

Wir haben die Database für Berlin, London und München publiziert und demnächst kommen noch Paris und Kopenhagen! Wir suchen dort auch noch Leute, die uns (vorläufig) freiwillig helfen möchten Content zu produzieren. 

Was sind deine Hauptaufgaben als Community Manager? 

Als Community Manager in München muss ich all unsere Verbindungen hier aufbauen. Das heißt in Meetings mit Firmen sprechen, die uns sponsern oder in uns investieren möchten, oder die mit uns eine Zusammenarbeit machen möchten. Dazu kommt noch lokale PR und Marketing. Ich bin jede Woche auf Presse-Veranstaltungen und treffe mich oft mit Bloggern aus dem Lifestyle-Bereich. Leider gibt es in München nicht ganz so viele Start-up Aktivitäten wie z.B. Wettbewerbe oder Showcases, daher kümmert sich unser Team vor Ort in London um solche Sachen

Was macht Dir am meisten Spaß?

In einem kleinen und sehr leidenschaftlichen Team zu arbeiten! Wenn man noch in dieser Anfangsetappe ist, steht alles noch offen und jeder kleine Einsatz wird von allen bemerkt. Auch wenn wir aus drei Ländern operieren, reden wir jeden Tag und versuchen immer einander zu motivieren. Und dann natürlich das Gefühl, dass man nicht für jemanden anderen arbeitet, sondern für sich selbst und die Freiheit die damit folgt. 

Dein absoluter Lieblings-Spot in München?

Kiste! Ich habe diese Bar / Party-Bude erst vor Kurzem entdeckt aber gehe jetzt so oft hin wie möglich. Jeder Abend ist anders und sie haben ein fantastisches Bier das Tilmans heißt. 

Deine Lieblings-Stadt?

Wird für immer Kopenhagen sein. Ich kenne die Stadt so gut, ich mag dass es eine Strand-Stadt ist und finde die Leute da am Lustigsten. Wichtig ist auch die tolle Fahrradkultur, die da nicht nur als Transportmittel figuriert, sondern auch als Identitätssymbol. 


Vielen Dank liebe Julia!









Mittwoch, 19. Oktober 2016

Next destinations

Nächste Woche ist es endlich soweit und es geht wieder auf Reisen


Ziel(e): Mexico City (inkl. einer deutsch-mexikanischen Hochzeit) und danach weiter nach Kuba.

Kuba boomt derzeit wie kaum ein anderes Reiseziel und wird sich in naher Zukunft wohl auch sehr stark wandeln. Denn seit sich Kuba und die Vereinigten Staaten immer näher kommen, stehen die Zeichen stärker als je zuvor auf Veränderung.
Umso mehr freue ich mich auf das Inselparadies in der Karibik und kann es kaum erwarten durch Havanna und Trinidad zu schlendern, viele bunte Oldtimer, Salsa, Zigarren & Rum und natürlich auch Traumstrände zu entdecken.

Eine gute Übersicht über Rundreisen mit dem eigenen Auto und allgemeinen Infos zu Kuba findet man übrigens bei Meiers Weltreisen. Was die Planung und evtl. aufkommende Fragen betrifft steht hier sogar täglich ein Service-Team zur Verfügung, welches man jederzeit kontaktieren kann. 

Für welche Route wir uns entschieden haben und was das Highlight war, berichte ich im nächsten Travel Post. 


Montag, 17. Oktober 2016

Nikki Williams - founder and designer of NIKKI WILLIAMS accessories

 

 Nikki, when did you decide to found your own brand?

Can you believe it took me two years to come up with the name NIKKI WILLIAMS. Naming the brand after myself wasn’t what I orginally had in mind, but I just couldn’t find a name that encapulated the brand. We have a simple set of values: Make beautiful handbags. Treat people well. And tell you all the story of the leather goods we make – putting my name to what I do gives it a real honesty. 

How many people are working with you right now?

I have a small team of people who work with me. They are a collection of very creative and talented people. It’s so important to believe in the team around you. We all work to support each other. That’s one of the things that I think is truly the secret to success – treat people well, and of course our customers. This is the core idea of my business, cause it's the people that make my business what it is.

What was the reason for you to start your own business? Have you always been interested in handbags and accessories?

I don’t think I have the one reason for starting my buisness – one day I just started. From then on, I decided to do one thing a day towards starting a business – about 950 days later – I launched NIKKI WILLIAMS. It was a journey of many small steps!

Like most people I wasn’t born with a passion. My dream of designing and making handbags was cultivated over 15 years or more. In my past career, I was lucky enough to work along-side some amazing designers such as Stella McCartney, Victoria Beckham and Tom Ford. It was hard not to “catch the bug“! 


What did you do before?

I grew up in a small remote country town called Sofala, it’s in central New South Wales Australia – the population is about 40 people. My nearest friend was a 15km drive away (and the nearest store selling handbags over 50km away), so my sister and I spent a lot of time entertaining ourselves as children. I think when you to have to create your own fun you really develop your creative skills. I loved to sew and make things, I even tried to teach myself how to tan my own hides. 20 years later, with an Economics degree under my belt and 10+ years working with high-end retailers and brands I decided to blaze my own trail.

What are your primary tasks at the moment? How does your day look like? 

I’d love to sit around dreaming and sketching designs all day – but my day is far from it. I start with checking my emails and discussing designs with my suppliers. Sourcing leather is a big part of what I do. A design is nothing without the right leather. I love doing the occasional photo-shoot and the coffee-run of the day is a great escape from my desk!

Where do you find inspiration for your final designs? 

My inspiration is the leather. A lot of my designs sare simple, classic & timeless and let the beautiful leather speak for itself. I am also very inspired by my childhood growing up on the farm and riding horses. Many of my designs feature natural calfhair, suedes and braided tassels – I always loved the braided leather of the saddles and bridles and now I am just re-creating my own 'designer' version. 

What is special about your handbags? 

Our bags are very much about "Understated Luxury". At NIKKI WILLIAMS our main goal is to make high quality luxury bags that don’t cost the world. We produce the highest quality possible, but don’t charge like the international high-end designer labels. Our all leather Hampton Tote would cost around $800 in a traditional designer store – you’ll have to check out our website to see our price. We want our customers to enjoy having a beautifully hand-crafted bag made from the best leather we can source.  Each bag has its own story.

The Marni clutch e.g. is inspired by two of my favourite places in the world: NYC and a little unknown town of Sofala (my home-town). You couldn't get two more different places. It was first made in dust pink -the colour of a beautiful NY sunset streaming in between the skyscrapers. The leather was bought right on 38 West Street NYC in the heart of the fashion district. The leather braid is inspired by the braided knots on my horse riding gear as a child. It was the first bag I ever designed and it took over 12 months to bring the design to fruition.

Where are your bags produced and where do you sell them?

My bags are a global creation with leather from Italy and Spain and production elements in NY & Asia. We have stockists as far south as Melbourne (www.stylepalace.com.au) and as far north as Gardabaer, Iceland (http://www.mai.is). And you can buy them online at www.nikkiwilliams.com, we offer free shipping globally!

How important are social media and influencers for a new brand like Nikki Williams and your target group? 

Social media is a fantastic free platform for new businesses. I love instagram @nikkiwilliamsco, it’s a fabulous way to connect with our customers and meet new people. I am very honest about the information I put out there. I don’t pay for followers – everyone that follows me is a real person. We’ve also been blessed with some great support from fashionable influencers in New York @fashionpalette, London, Sydney @​jessie_khoo and LA @shoes_and_sashimi.

Your favorite place you’ve ever been to? 

I’ve been lucky enough to travel the world from the Greek Islands to the ski feilds in the USA, but I’d have to say London is my favourite place. It’s not so much the city itself but the people there. London is a melting pot of people from all over the world. It’s a wonderful place full of excitiment if you know how to scratch it’s surface. 

Thank you very much!


Mittwoch, 13. Juli 2016

Noreen Chadha - General Manager of citizenM, boutique hotel in NYC

During my last trip to New York City in April, I was able to do a personal interview with the lovely and truely inspiring Noreen about her career and work at citizenM.


Has it always been clear that you want to work in the hotel industry?

Actually yes. When I graduated from high school my father was running the fashion company Mexx,
so I guess the expectation was that I would also work in the fashion industry, but I really wanted to work in the hospitality industry. I always had this love for hotels and was curious how they function and operate. I applied to hotel management schools and ended up in Lausanne in Switzerland.

What was your previous career like?

After graduating I was very into event management and catering, so I moved to London and did a couple of internships. Afterwards I worked for a company called Quintessentially, which offers luxury lifestyle management & concierge services. This was very service oriented and more focused on helping people to plan their lives, which was really interesting. Then I moved to NYC where I did an internship at Burberry in their Social Media department - so again very different. Later I studied 2 semesters contemporary art at Sotheby's.

I also worked for a co-working space called Grined and helped with building the community and the event planning. 3 years ago I joined citizenM. Helping to open up a new hotel in NYC and getting involved in so many different areas was and is the ultimate challenge. 



@citizenm Instagram Account

How would you describe the next generation traveler? What trends and upcoming changes do you notice in this industry?

Mobile Citizen – the hotel is named after that kind of next generation traveler. We spend a lot of time looking at what these mobile citizens want when they travel: What are they looking for, what do they like, what frustrates them? They want things to be easy, quick and a very friendly interaction with people -just like you would have with a friend or family member. Nowadays we are very spoiled, we want instant gratification, we want something right away.

That's why we have the self check-in so you don’t have to wait before going to your room. I think time is a big thing where we have become very protective: we don't want anything anymore that waists time. People are also looking for a more authentic local experience. They want to be in NYC but they want to see it the way a New Yorker would experience it. Of course they also want to see the typical tourist sights but then they want to know where do the locals go for lunch, how would a New Yorker do it?

Is that the reason why you founded the citizenMag where your team shares local tips and hotspots in NYC?

Yes, the citizenMag is created by local distributors. We want to share things you might not know about if you don't live here. That's what makes it very unique: We look a litte bit more off the track and also have a unique sense of humor. The brand's personality is very lighthearted so we want to give people the chance to be creative.

What is really special about the citizenM hotels?

Lobby at citizenM NYC
Lobby @citizenM Hotel NYC
citizenM
citizenM Hotel at Times Square NYC
What makes us different and unique is the relationship our staff has with our guests. The way we run our hotels it that every ambassador - we call our employees ambassadors - is able to manage every different task in the hotel. There's a high sense of versatility. Because of that, and because they are not only hired for the hotel industry but more based on who they are as a person and what their personality is, you get a much more genuine connection. They want to help you make your stay special. The way they connect with the guests and the special atmosphere they create is what makes the difference.

What are your main tasks and how does a day look like in your life?

Leading a big team sometimes is like having a big group of kids to take care of. At citizenM we want to empower people so there's a flat hierarchy. We don't micro manage but it's all about working together as a team. An important task is to take care of my team, because when my team is well looked after, the guests are well looked after. My main focus all the time is what can I do for my team: making their shifts easier or providing them with all the tools they need to make the guests feel more comfortable. Of course sometimes I jump in and help out but most times I try to make sure that we keep the energy, the motivation and the inspiration high. Moreover we constantly want to improve the working procedures because the easier the shift of my employees, the more time they have to really talk to the guests. If they are stuck for two hours fixing something in our system they are missing out the opportunities.

How important are social media and especially blogger and influencer for your work? What has changed in the last years in the travel industry?

The main thing that has changed is that everything is instant and done immediately. People walk into our hotel and in one second they take pictures, they tweet them it, they post them it on Facebook. People immediately get a sense of what your brand experience is about, which is great but challenging! It's about inviting social influencers in and letting them experience what we are about.

What do you like most about your job?

It's very much being with my team. That's what I really enjoy. It's the people part that makes it exciting and the most fulfilling. No day is like the other in the hotel.

Your favorite instagram account?

@thefatjewish He is so funny, he find's the funniest things out in the internet. Usually when I use Instagram I want to be entertained.

Your favorite spot in NYC and why?

There are so many good places but If I really have to pick one I would say ABC Kitchen. It's a very beautiful restaurant that is actually inside my favorite furniture store. The furniture store alone has amazing pieces and they teamed up with a pretty well known chef here (Jean-Georges Vongerichten). Everything is organic and they also use all the things they sell in the store. Very delicious food! I really love this place.

And your favorite country?

At the moment NYC is my favorite city because I really love it here so much but I'll always have a deep connection to Holland, where I was born and to India as well. (My father is Indian and my mother is Dutch).

Thanks again for the interview, Noreen and the amazing stay at citizenM !

 







Rooftop Bar: Cloud Bar





photos @citizenM


Freitag, 20. Mai 2016

Wedding Season - Outfit inspiration



Time flies ... It's wedding season again


Wir sind wieder mitten drin: Es ist Mai, Frühlingszeit und somit auch Hochzeitssaison. Sobald die ersten Einladungen eintrudeln stellt sich die entscheidende Frage: 
Was soll ich als Hochzeitsgast bloß anziehen? Die Braut trägt in der Regel weiß, also heißt es als Gast Farbe bekennen.
Über die Brautjunfern schrieb die Vogue schon 1920 Folgendes:
"Ihre Rolle besteht darin, bezaubernd auszusehen, aber nicht zu bezaubernd; aufzufallen, ohne zu sehr herauszustechen – eine sehr subtile Rolle". Ein Leitfaden, der sich auch sehr gut auf das Outfit eines Hochzeitsgastes übertragen lässt.
Auch beim Schmuck geht es um die richtige Balance: Ist das Kleid eher schlicht und dezent, darf es bei der Wahl des Schmuckes ruhig ein bisschen mehr sein. Ich habe mich von einem Casual Outfit einer meiner Lieblings-Bloggerinnen Rachel Parcell inspirieren lassen und eine Outfit Inspiration im Farbton burgundy für euch zusammengestellt. Die etwas andere, super moderne Perlenkette und das außergewöhnlich Armband gibt es bei Christ. Das Kleid ist von H&M.






Montag, 25. April 2016

Oliver Schittenhelm - Field Account Manager Performance Sales Germany North at PUMA

DE

 

Lieber Oli,  seit wann arbeitest Du bei Puma?

Ich bin inzwischen seit über 2 Jahren bei PUMA und seit Juli 2015 Field Account Manager Performance Sales Germany North im Showroom Berlin.

Was hast Du vorher gemacht?

Nach meinem Abitur 2008 habe ich erst einmal Praktika bei verschiedenen Firmen in Deutschland und Spanien gemacht. 2010 habe ich mich dazu entschlossen, in Regensburg BWL zu studieren. Im Oktober 2013 habe ich dann ein Praktikum bei PUMA DACH im Bereich Sales Buying Groups begonnen und währenddessen mein Studium erfolgreich abgeschlossen. Gleich im Anschluss - im Januar 2014 - habe ich bei PUMA eine Festanstellung in meinem Team als Junior Key Account Manager Buying Groups erhalten.

Du bist in deinem Job viel unterwegs und hast viel Kundenkontakt: Was ist hier die größte Herausforderung für Dich? 

Die größte Herausforderung sehe ich darin, einerseits dem Kunden zu vermitteln, dass seine Kontaktperson bei PUMA „immer“ erreichbar ist und andererseits, nicht das Gefühl entstehen zu lassen, immer nur das eine zu wollen - Umsatz. Letzten Endes ist der Field Account Manager nicht nur der Kontakt zu den Händlern, sondern gleichzeitig auch das Gesicht der Marke. 

Was sind deine Hauptaufgaben und wie kann man sich einen typischen
Arbeitstag bei dir vorstellen? 

Mein Hauptaufgabengebiet besteht darin, eine effektive, ertragsreiche, aber auch harmonische Bindung zu jedem einzelnen Kunden aufzubauen und zu führen. Daraus resultieren zum einen, mir entgegengebrachtes Vertrauen und zum anderen das Wissen, was ein Kunde zu welchem Zeitpunkt an Ware benötigt. Das „Verkaufen“ steht natürlich mit im Mittelpunkt, ist aber von vielen Faktoren abhängig. Somit versuche ich täglich in Kontakt mit meinen Kunden zu sein – natürlich nicht mit allen – Aufgaben zu lösen, Anfragen zu bearbeiten und gleichzeitig mit dem Headquarter in Herzogenaurach in Verbindung zu stehen, um auf dem neuesten Stand bezüglich Marketing-Aktionen oder Produktinformationen zu sein.

Was mach Dir am meisten Spaß?


Am meisten Spaß macht mir tatsächlich der tägliche Kontakt zu den Kunden, sei es telefonisch, vor Ort oder per Mail und natürlich gute Umsätze zu generieren. 

Wer bei Puma arbeitet ist wohl selbst sehr sportlich: Welchen Sport machst Du persönlich am liebsten?

Ja, das möchte man meinen. Tatsächlich ist es so, dass es in der Zentrale in Herzogenaurach sehr viele sportliche Angebote gibt und natürlich auch ein Fitnessstudio. Hier in Berlin haben wir davon natürlich nicht sehr viel. Am liebsten gehe ich Mountainbiken und Schwimmen. Wenn es die Arbeit zulässt, gehe ich im Sommer gerne mit Freunden Beachvolleyball spielen oder Laufen. 

Gerade erst erschie eine sehenswerte Dokumentation über die Geschichte von Puma und Adidas: Wie empfindest Du die Konkurrenz zum direkten Wettbewerber Adidas?

Die direkte Konkurrenz zu Adidas sehe ich eher als Herausforderung und als Chance, da man viel voneinander lernen kann und sogar ein Austausch zwischen Puma und Adidas stattfindet. Darin liegt auch der Unterschied zwischen der Konkurrenz aus Herzogenaurach und der aus den USA.

Dein sportliches Vorbild?

Mein sportliches Vorbild ist Tommie Smith, der bei den Olympischen Spielen 1968 die Goldmedaille über 200m gewann und bei der Siegerehrung eine der politisch bekanntesten Protestaktionen durchgeführte, indem er seine Faust, an der er einen schwarzen Handschuh trug, nach oben streckte.

Gibt es denn die Möglichkeit, ein Praktikum bei Puma in deinem Bereich zu machen?

In meinem Bereich im Außendienst selbst gibt es leider keine Möglichkeiten. Aber auch bei mir begann mein bisheriger beruflicher Werdegang bei Puma mit einem Praktikum, das mit meinem jetzigen Job sehr eng verknüpft ist. Daher gibt es bei Puma in Herzogenaurach immer die Möglichkeit, in den verschiedensten Bereichen ein Praktikum zu absolvieren und somit das Unternehmen besser kennen zu lernen. (click for more information)

Was ist dein absoluter Lieblingsort auf der Welt und warum?

Mein Lieblingsort ist Barcelona und das Umland. Ich habe dort Wurzeln und versuche, so oft es geht dort zu sein. Barcelona elektrisiert und verbindet viele Eigenschaften, die diese Stadt zu etwas ganz Besonderem macht. On top hat die Stadt sportlich natürlich einiges zu bieten.

Vielen Dank lieber Oli! 

 EN

Oliver is working as Field Account Manager Performance Sales Germany North at PUMA in Berlin.

Dear Oli, since when are you working for Puma?

I am working at PUMA for more than two years now. Since July 2015 I am working at the showroom in Berlin as Field Account Manager Performance Sales Germany North.

What did you do before?

After my A-levels in 2008 I did internships at different companies in Germany and Spain. In 2010 I decided to study business administration in Regensburg. In October 2013 I started an internship at PUMA in the field of "Sales Buying Groups" while completing my studies successfully. Right after that - in January 2014 - I was employed full time in my team as Junior Key Account Manager Buying Groups.

You are on the road a lot and in contact with customers. What is the biggest challenge?

On the one hand to convey the customer that his contact person at PUMA is "always" available and on the other hand avoid not to communicate and create the feeling that it's all about sales. The Field Account Manager is not only the direct contact person to the customers but also a face of the brand.

What are your main tasks and how does a typical working day look like?

My main task is to build and maintain an effective, productive but also harmonious relationship to every single customer. As a consequence I gain confidence and trust from the customer as well as the knowledge what products he needs when. Of course "selling" is the main focus but this depends on many factors. Therefore I try to keep in touch with my customers every day, process enquiries and at the same time communicate with our headquarter in Herzogenaurach to remain up-to-date regarding marketing activites or product information.

What do you like the most?

Actually I really enjoy the daily contact to the customers, whether by phone, directly or by mail - and of course generating good sales.

Working at PUMA means being super sporty, right? What kind of sports do you prefer?

Yes, you might think that. In fact there are many varied sporting opportunities in our headquarter in Herzogenaurach and of course a gym. Here in Berlin we do not have that. I personally like to go mountainbiking and swimming. During summer I enjoy playing beachvolleyball with friends or going for a run.

Just recently there was an exciting documentary about the history of PUMA and Adidas on TV: how do you experience the competition with the direct competitor Adidas?

I think the direct competition with Adidas is a real chance because you can learn from each other and there even is an exchange between PUMA and Adidas. That is what makes the difference between the competition from Herzogenaurach und the one from the US.

Your role model in sports?

Tommie Smith, who won the 200-meter dash finals and gold medal at the 1968 Summer Olympics and made one of the most popular political protest statements by saluting and rising his fist, wearing a black glove. 

Is it possible to do an internship at PUMA in your department

Unfortunately not in my department, but I also started my carreer at PUMA with an internship that is closely related to my current position. Hence there is always the opportunity to do an internship in a variety of areas and departments and get to know the company at the PUMA headquarter in Herzogenaurach. (click for more information)

Your favorite place on earth and why?

My favorite place to be is Barcelona and the surrounding region. I have roots there and try to be there as often as possible. Barcelona is electrifying and combines a lot of qualities that make the city to something very special. Additionally the city has a lot to offer when it comes to sports.

Thank you very much, Oli!

 

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